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Produktionssysteme
für Nahrungsmittel unterliegen einem beständigen Wandel, der
vor allem von der sich verändernden Nachfrage gesteuert wird. Welche
Anforderungen von den Konsumenten an die Nahrungsmittel gestellt werden,
ist eng gebunden an ihre Kapitalverfügbarkeit. Mit wachsendem Einkommen
werden Ansprüche an Nahrungsmittel formuliert, die in Gesellschaften
mit geringem Einkommensniveau kaum eine Rolle spielen. Letztere lassen
sich vor allem von den Aspekten Verfügbarkeit, Preis und Geschmack
leiten. In den hochentwickelten Industriestaaten sind gerade in jüngster
Zeit die Gesichtspunkte Produktsicherheit, Dokumentation der Herkunft,
Umweltverträglichkeit der Produktion und Einhalten der Richtlinien
des Tierschutzes stärker in das Blickfeld getreten. Es stellt sich
die Frage, welche Entwicklungsrichtungen sich abzeichnen und wie die
Primärproduzenten und die Nahrungsmittelindustrie darauf reagieren. Aus der noch anhaltenden Diskussion kann geschlossen werden, dass vor allem folgende Aspekte den Wandlungsprozess steuern werden:
Primärproduzenten
und die Nahrungsmittelindustrie werden sich an diesen Wandel im Konsumentenverhalten
anpassen müssen. Zum einen werden sie Produkte entwickeln und im
Markt anbieten müssen, die der Nachfrage begegnen, zum anderen
wird eine Neuorganisation der Produktionssysteme einzuleiten sein. Rückverfolgbarkeit
und Dokumentation des Produktionsprozesses werden an Bedeutung gewinnen.
Um diesen Standard garantieren zu können, müssen geschlossene
Produktionssysteme installiert werden, die alle Elemente in der Erzeugung
eines Nahrungsmittels vertraglich aneinander binden.
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