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2. Globale Strukturen der Erzeugung von Schweinefleisch Die Erzeugung von Schweinefleisch ist in den vergangenen vier Jahrzehnten von 24,7 Mio. t (1961) auf 90,7 Mio. t (2000) gestiegen, was einer Zunahme um 267 % entspricht. Zwar sind kürzere Phasen der Stagnation oder in den siebziger Jahren auch rückläufige Entwicklungen aufgetreten, insgesamt kann jedoch von einer stetigen Produktionsausweitung gesprochen werden. Bemerkenswert ist vor allem die Steigerung der Schweinefleischerzeugung in Asien, die nicht allein auf die veränderte räumliche Zuordnung nach Zerfall der Sowjetunion zurückgeführt werden kann, sondern vor allem bedingt ist durch die schnelle Erhöhung der Produktion in China. Im Jahre 2000 entfielen 55,1 % der Welterzeugung auf Asien und 27,7 % auf Europa, davon 19,3 % auf die EU-Staaten. Tabelle
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Zwischen 1990 und 2000 ist die Welterzeugung von Schweinefleisch von 69,9 Mio. t auf 90,7 Mio. t oder 29,8 % gestiegen. Die höchsten absoluten und relativen Zuwachsraten weist Asien auf (Tabelle 1). Von den 953,6 Mio. Schweinen, die nach Angaben der FAO im Jahre 1998 weltweit gehalten wurden, entfielen auf die 20 führenden Staaten (Tabelle 2) etwa 71 %, auf China allein 41 %. Unter den 20 Staaten, die deutlich die Zentren der Erzeugung markieren, befinden sich 8 Mitgliedstaaten der EU, Deutschland rangiert auf Platz 4.
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