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Während die dänischen Vermarkter zu einer nahezu vollständigen Dokumentation der Herkunft in der Lage sind und in den Niederlanden nahezu 60 % des den internationalen Markt erreichenden Schweinefleisches aus geschlossenen Produktionssystemen stammt, dürften in Nordwestdeutschland bislang weniger als 20 % des Fleisches aus vergleichbaren Systemen kommen, in Süddeutschland liegt der Wert sicherlich unter 10 %. Dies ist auch eine Ursache dafür, dass die Fleischwarenindustrie in Nordwestdeutschland sich zunehmend den Anbietern in den beiden genannten Staaten und Belgien zugewandt hat. Wollen die Schweinehalter und die Schlacht- und Zerlegebetriebe in Nordwestdeutschland, die ebenso wie die Dänen und Niederländer auf den Absatz eines Großteils der Produkte außerhalb ihrer Einzugsgebiete angewiesen sind, in Niedersachsen lag im Jahre 1999 der Selbstversorgungsgrad für Schweinefleisch bei 203 % in Weser-Ems weit über 300 %, nicht weitere Marktanteile verlieren, werden sie kurzfristig reagieren müssen. Es muss den Produzenten noch stärker als bisher bewusst werden, dass sie schon bald nicht mehr mit einzelnen Schweinehaltern bzw. Schlacht- und Zerlegebetrieben in anderen Produktionsgebieten konkurrieren werden, sondern mit geschlossenen Produktionssystemen, die sich auf bestimmte Marktsegmente konzentriert haben und hier äußerst leistungsfähig sind.
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