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Das Verhältnis von Zuchtsauen- zu Mastschweineplätzen ist in den Zentren der Schweinefleischproduktion häufig sehr unausgeglichen. Im Reg.-Bez. Weser-Ems, der gerade in den beiden südoldenburgischen Landkreisen auf hohe Ferkelimporte angewiesen ist, ist das Verhältnis zwischen 1996 und 1999 insgesamt noch ungünstiger geworden. Während die Zahl der Mastschweineplätze von 3,15 Mio. auf 3,33 Mio. oder um 5,8 % zugenommen hat, konnte die Zahl der Zuchtsauenplätze nur von 408.500 auf 428.800 oder um 5 % ausgeweitet werden. Im Landkreis Vechta, der das größte Ferkeldefizit aufweist, sind Zuchtsauen- und Mastschweineplätze um jeweils 4,3 % gestiegen. Hier sind also weiterhin sehr hohe Ferkeleinfuhren notwendig. Im Nachbarkreis Cloppenburg sind im betrachteten Zeitraum die Sauenbestände um 12 % erhöht worden, während die Zahl der Mastschweineplätze um 9,2 % ausgeweitet wurde. Hier war es möglich, das Defizit etwas zu verringern. Unter dem Aspekt der Gefahr der Seucheneinschleppung und auch der zu erwartenden neuen EU-Richtlinie für Tiertransporte ist in dieser Hochburg der Schweinehaltung also noch viel zu tun. Betrachtet man die Situation auf der Ebene des Landes Niedersachsen, muss man feststellen, dass auch hier die Mastschweinezahlen zwischen 1996 und 1999 schneller gestiegen sind als die Zahl der gehaltenen Zuchtsauen. Das Ferkeldefizit auf Landesebene dürfte gegenwärtig bei etwa 1,3 bis 1,4 Mio. Tieren liegen, wobei gesagt werden muss, dass über die Ferkelströme insgesamt sehr wenig bekannt ist. In den beiden süddeutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern sind z.T. gegenläufige Entwicklungen festzustellen, wie man aus Tabelle 10 entnehmen kann. Tabelle 10:
* einschließlich
Jungschweine bis unter 50 kg Lebendgewicht
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