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Herr Funke teilt nicht die Meinung einiger Politiker, dass eine intakte, flächendeckende Landwirtschaft über einen Wust von Prämien, Kulturlandschaftsprogrammen oder ähnliches zu erreichen ist. Landwirte sind und wollen nicht in erster Linie Prämienempfänger sein, sondern etwas tun und sich von ihren eigenen Leistungen abhängig machen. Gerade gut geführte und große landwirtschaftliche Betriebe sind in der Lage und verfügen über die nötigen Alternativen, auf schlechte Rahmenbedingungen schnell und flexibel zu reagieren. Wenn es notwendig erscheint, sind sie auch in der Lage in andere Regionen abzuwandern. Zum Schluss gab Herr Funke ein eindeutiges Plädoyer für die Veredelungswirtschaft ab.„Politik kann behindern, Politik kann fördern! Politik kann jedoch nicht den produktionsstiftenden Faktor Nummer 1 “die Intelligenz“ ausschalten.“ Daher ist es wichtig:
Nur wer diese Punkte beherzigt, wird auch zukünftig an der Spitze der landwirtschaftlichen Betriebe liegen. Es wird weiterhin Klasse und Masse gebraucht, nicht Klasse oder Masse. Wer dann zur Klasse gehört, wird auch bei politischen Rahmendaten, die eher hinderlich sind, oben bleiben. Wenn die Bedingungen dann wieder förderlich sind, wird er um so besser nach vorne marschieren können. Der ländliche Raum sieht zukünftig anders aus, wenn es nicht genügend investitionsbereite Landwirte gibt, die sich dem europäischen und weltweiten Markt stellen. Gerade diesen Landwirten gilt es Mut zu machen.
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