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An der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurden große Investitionen getätigt, um alle unterschiedlichen Hennenhaltungsformen einzurichten. Auf diesem Gebiet war man führend in Europa und genoss weltweite Anerkennung. Jedoch alles, was es an tatsächlichen Erkenntnissen mit wissenschaftlicher Begleitung gab, zählte von heute auf morgen überhaupt nicht mehr. Ein weiteres Beispiel stellen Tiertransporte dar. Die Regierung, Opposition und Verbände überschlagen sich förmlich aus reinem Opportunismus, um zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Die Transportbestimmungen werden verschärft von max. 8 Stunden (aktuelle Regelung europaweit) auf 6 Stunden, 4 Stunden und bis zum nächstgelegenen Schlachthof. Die Dauer des Transportes sagt allerdings nichts über die Qualität des Transportes für die Tiere aus. Auch hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse außer Acht gelassen und aus dem Bauch heraus entschieden und gehandelt. Nicht berücksichtigt wurden bisher geförderte Weiterentwicklungen der Tier-Transportfahrzeuge hinsichtlich Hygiene- und Wasserversorgung usw., die viel mehr über die Transportqualität aussagen. Diese Entscheidungen
gelten als Signal, werden jedoch nur getroffen, weil sie evtl. Wählerstimmen
bringen, entbehren jedoch jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis. Die
nächsten Einschränkungen sind für Schweine und Kälber
zu erwarten.
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