Bei
starker Verfettung treten in den Leberzellen Organellenschäden
ein, die mit weiteren
Störungen korrelieren. Weiterhin wird aus den Fettdepots
gespeichertes Endotoxin
freigesetzt, die Endotoxin-Neutralisation im Blut reduziert und
die Endotoxinausscheidung
einzelner Organe, besonders der Leber und des Euters, eingeschränkt,
so dass vermehrt freies Endotoxin im Blut wirksam wird und biochemische
sowie klinische Prozesse beeinflusst (Abb. 1).
Durch Geburtsstress
wird der Fettabbau weiter gesteigert und damit die Leberverfettung
mit Maximum ein bis drei Wochen nach der Geburt forciert. Erst
wenn das Energiedefizit
in der Frühlaktation geringer wird, nehmen Fettabbau und
damit die
FFS-Konzentration sowie die Leberverfettung ab (Abb. 2).

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