Themen zur Tierernährung
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Weitere wichtige Elemente des Gesundheitsmanagements sind:

  • Genaue Problemerfassung bei infektiösen Krankheiten zur gezielten, bedarfsgerechten Problemlösung (cost-benefit von Impfungen gegen Mycoplasmen, App, PRRS, fast keine Behandlungen gegen Räude).
  • Verhinderung unnötiger Produktionsverluste durch Exponierung an ”neue” Krankheitskeime von nicht-immunen Tieren, d.h., dass z.B. nicht Tiere an Herden geliefert werden, wo Erreger auftreten, die es nicht im Herkunftsbetrieb gab.

In der zurückliegenden Zeit konnten folgende Erfahrungen gesammelt werden:

  • in Sauenherden mit Verkauf von Babyferkeln sind Teilsanierungen möglich
    (M. hyo. + PRRS) Auch Eigensanierungen kommen vor, d.h., dass Sauenherden sich von alleine sanieren– insbesondere wenn ein serologisch kontrollierter Jungsaueneinkauf erfolgt. Solange aktive Infektionen in der Sauenherde für Unruhe sorgen, sollten Jungsauen aus positiven Betrieben oder geimpft eingeschleust werden. Später kann es von Vorteil sein, wenn die Repopulierung aus negativen Herden erfolgt.
  • das Verbot von Wachstumsförderern hat durch Lawsonia intestinalis/Brachyspira pilosicoli überraschend große Probleme im Flatdeck geschaffen.Der Einsatz von relevanten Terapeutika ist zur allgemeinen Besorgnis entsprechend stark angestiegen.
    Die Branche unternimmt deshalb zur Zeit große Anstrengungen, um alternative Problemlösungen zu finden.

6. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen

Das dänische Gesundheitssytem im Schweinesektor hat sich in der Vergangenheit bewährt. Es ermöglicht einen ausreichenden Tier- sowie Verbraucherschutz und schafft die Voraussetzung für eine effektive Schweineproduktion in den Unternehmen sowie die Möglichkeit des weltweiten Exportes von dänischen Fleischprodukten.

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