Themen zur Tierernährung
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Zur Bewertung dieser Regression sind einige Anmerkungen nötig:

Die folgenden weiteren Aspekte sind zu berücksichtigen:

- Fusarientoxine sind in einer größeren Charge in der Regel nicht homogen verteilt. Auf dem Felde können sich geradezu Fusarienareale ausbilden, die von mikroklimatischen Bedingungen, der Oberflächentextur, der Vorfrucht und den Bedingungen beim Sporenflug abhängig sind. Dieses führt zu einer Ungleichverteilung fusarienbelasteter Gerteidepartien in einer Charge. Dosishöhe und Dosisverteilung werden dadurch beeinflußt.

- In der Praxis kommen singuläre Konzentrationen mit nur einem Toxin ausgesprochen selten vor.

- Toxinwechselwirkungen sind bisher nicht systematisch untersucht. Vor allem die Interaktion mit Zearalenon, T-2-Toxin und Nivalenol wäre von ganz besonderem Interesse. Auch über ein eventuelles Zusammenwirken vorrangig hydrophober Toxine mit hydrophilen weiß man wenig.

- Die erwähnte Adaptation kann bei derartigen Regressionen kaum berücksichtigt werden.

- Die Bindungsform des Toxins scheint für die Wirkungseffektivität sehr bedeutsam. Hierauf scheinen Vergleiche zwischen den Wirkungsmodi isolierten Toxins und natürlich kontaminierter Chargen (Dillenburger, 2003) hinzudeuten.

Neben den Effekten für die Futteraufnahme werden eine Reihe weiterer toxischer Effekte beschrieben:

- Durchfälle und Hautschäden, wie sie in älteren Untersuchungen als Folge von DON-Belastungen geschildert wurden, haben wir nur in den seltensten Fällen beobachten können. Dabei steht die direkte hautschädigende Wirkung der meisten Trichothecene außer Frage.

- In einer neuen Arbeit (Götz, 2003) konnte unsere Arbeitsgruppe in Hohenheim jedoch zeigen, dass der Glukosespiegel und die Immunglobulin A-Konzentrationen bei jungen Ferkeln bereits auf Dosierungen oberhalb von 600 Mikrogramm/kg reagieren.

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