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Der Abbau von Trichothecenen und Zearalenon in Getreide während der Lagerung ist begrenzt. Bei halbjähriger Getreidelagerung lagen die Rückgänge der DON-Konzentration nur bei wenigen Prozent (Drochner, unveröffentlicht). Bei Silierung sind die insgesamt stets recht geringen Abbauraten beider Toxine u.a. von Dauer, Intensität der Fermentation und pH-Wert abhängig. Hitze und Druck haben allein kaum einen Effekt. Etwas effektiver sind die Effekte durch Waschen, Reinigen, Abtrennen der Schmacht-körner, Schälen, Mahlen und Sieben. Hierbei spielt die Intensität des Pilzbefalls eine Rolle. Oberflächlich wachsender Pilzrasen lässt sich ggf. durch Sieben und Windfege bereits effektiv vermindern. Untersuchungen im Institut für Phytopathologie, Hohenheim, (Kang und Buchenauer, 2000) haben zeigen können, dass die Besiedlung des Korns von außen nach innen erfolgt. Ferner ist unbestritten, dass auch bei erheblich verpilzten Körnern ein großer Teil des Endosperms noch unbelastet sein kann. In der Naßmüllerei gibt es offensichtlich für Zearalenon eine unterschiedliche Affinität zu verschiedenen Schalen- und Proteinfraktionen, während das reine Mehl eher nur gering mit Toxinen belastet ist. Hierzu fehlt es aber an speziellen Untersuchungen. Für die Rationsgestaltung ist also bei Klebermehlen zumindest an eine gewisse erhöhte Disposition für Zeralenonbelastungen zu denken. Durch Abtrennen der Schalen ist eine Toxinreduktion bis zu 30% erreichbar. Anderer-seits zeigt dieses die erhöhte Kontaminationsgefahr bei kleiereichen Futter- und Lebensmitteln. Der Effekt reinen Waschens (mit anschließender Trocknung) wurde bisher nicht geprüft, er dürfte aber höher liegen als der Effekt mechanischen „ Putzens“. Der Einsatz von Waschlösungen z.B. alkalischer Qualität (z.B. Carbonate) ist in der Erprobung. Ähnlich wie durch Behandlung mit Alkali und Hitze (Ca(OH)2) sowie mit Methylaminen ist der Effekt oft nicht sicher genug. Parallel ist die Akzeptanz solch vorbehandelter Chargen oft erheblich in Mitleidenschaft gezogen, so dass nur mäßige Dosierungen in der praktischen Rationsgestaltung verwendet werden können.
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