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Die Resistenzzüchtung bietet ganz offensichtlich ein gutes Potential, da die genetische Vielfalt vieler Getreidearten hinsichtlich Fusarienresistenz Chancen eröffnet. Nach Miedaner et al. (2000) sind etwa sieben neuere Weizensorten als gut oder zumindest begrenzt fusarienresistent einzustufen. Die Behandlung von wachsendem Getreide mit Spritzmitteln erwies sich nur teilweise als effektiv. Wichtig ist nicht nur eine Reduktion des Myzelbesatzes sondern auch der Toxinkonzentration. In unserer Forschergruppe in Hohenheim konnte sogar gezeigt werden, dass bei Einsatz nur teilwirksamer Spritzmittel ein Rückgang der Myzelmasse begleitet sein kann von einem Anstieg der Toxinkonzentration. Es gilt also Mittel oder Mittelkombinationen einzusetzen, die neben der Pilzreduktion auch eine ausreichende Minderung der Toxinbildung sicherstellen. Auch mikrobielle Enzymsysteme, die einen Abbau von Trichothecenen und Zearalenon katalysieren, könnten auf mittelfristige Sicht zu einer Minderung der toxischen Wirkung beitragen. Dieses könnte einerseits durch Etablierung transgener Sorten zu einer speziellen Pflanzenresistenz genutzt werden, zum anderen könnten solche Enzymsysteme bei biotechnischer Produktion auch als Zusatzstoffe zu Futter Verwendung finden.
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