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- Unterschiede im Alter, was mit Spezifität der Rezeptoren, und der „Konkurrenz natürlicher Östrogene um die Rezeptorbindungsstellen zusammenhängen kann, - variierende Verfügbarkeit des im Futter enthaltenen Zearalenons, - Unterschiede in der Glukuronidierungsaktivität (Zearalenone werden nach Absorption mit Glukuronsäure gekoppelt und teils über die Galle, teils über den Harn ausgeschieden), was auch mit der Dauer der Exposition und der Reife zusammenhängt, - Differenzen in der intestinalen Inaktivierung (offensichtlich sind bestimmte Intestinalbakterien zu einer Verstoffwechselung des Zeralenons fähig) - unterschiedliche Relationen zwischen Zearalenon und Alpha-Zearalenol, welches ja eine wesentlich höhere Rezeptor-Affinität hat. Die diskutierten Richtwerte sehen für weibliche Ferkel eine Begrenzung bei 50 Mikrogramm pro kg Futtermittel vor, für Sauen dagegen bei 250 Mikrogramm. Damit wird die deutlich höhere Toleranz der Sauen (und schweren Mastschweine) gegenüber einer Zearalenonbelastung berücksichtigt. 4. Maßnahmen
und Strategien zur Prophylaxe und Reduktion der Toxinbelastung kontaminierter
Chargen Maßnahmen: Eine Forschergruppe der DFG hat sich in Hohenheim über viele Jahre mit eventuellen Prophylaxemaßnahmen beschäftigt. Sie kann in pflanzenbaulichen Maßnahmen, in der Resistenzzüchtung und im sachgerechten Einsatz von Spritzmitteln bestehen. In der Fruchtfolge bietet sich eine Hackfruchtvorfrucht vor Getreide an, eventuell von Hafer vor Weizen, wenn eine getreidereiche Fruchtfolge nicht vermeidbar ist. Risiken bietet die Getreidenachfolgefrucht nach Körnermais.
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