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Hinsichtlich der Strukturlieferung zeigten die chemischen Untersuchungen, dass die Futterrationen dieser Milchkühe häufig im Grenzbereich lagen. Dabei erwies es sich in der durchgeführten Analyse als sekundär, ob die Strukturversorgung mit dem Parameter strukturwirksame Rohfaser oder dem belgischen Strukturwert beschrieben wird. Beide Merkmale lieferten bei den eingesetzten kombinierten Gras- und Maissilagerationen vergleichbare Informationen. Bezüglich der Eiweißversorgung fiel die oft sehr hohe und über den Beratungsempfehlungen liegende ruminale Stickstoffbilanz im Pansen (RNB) auf. Damit könnten auch die insgesamt sehr hohen Harnstoffgehalte im Blut der untersuchten frischlaktierenden Tiere (je Betrieb wurden 10 Tiere mit einem Laktationsstadium von durchschnittlich 60 Tagen (48 - 90 Tage) nach der Kalbung untersucht) erklärt werden, wobei aber kein Zusammenhang zwischen der RNB und der Höhe der Milchleistung erkennbar war.
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