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Von großer
Bedeutung ist, die tatsächlich realisierte Futteraufnahme
der Tiere zu kennen und zu dokumentieren (Folie 4). Erst das Dokumentieren
der wirklich erreichten Futteraufnahme gibt Klarheit darüber,
ob die Rationsberechnung von einer tatsächlich realisierbaren
Futteraufnahme ausging, folglich die Ration richtig zusammengestellt
wurde oder ob die Tiere aufgrund von falschen Annahmen bei der
Rationsgestaltung einer potentiell größeren Gefahr
ausgesetzt sind, an Stoffwechselstörungen zu erkranken.
2. Fütterungsmanagement
und Stoffwechselgesundheit
- Analyse in Hochleistungsbetrieben Schleswig-Holsteins
Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein hat in Zusammenarbeit
mit der Rinderspezialberatung in 9 Betrieben mit einem Herdenleistungsniveau
um 10.000 kg Milch (9.600-11.800 kg) eine Analyse durchgeführt,
um Aussagen zum Fütterungsmanagement (Rationsgestaltung und
-eckparameter) und zum Stoffwechselstatus der Milchkühe zu
treffen.
Gras- und
Maissilagen bildeten in allen Betrieben die Hauptgrundfutterkomponenten
der Milchkuhrationen, wobei die meisten Rationen maisbetont waren
( 56 % Mais:44 % Gras) (Folie 5).
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Die Energieversorgung
erfolgte darüber hinaus hauptsächlich mit Milchleistungsfutter
und Getreide, vereinzelt auch mit Körnermais, Erbsenstärke
oder pansengeschütztem Fett. Eiweißträger waren in erster
Linie Soja- und Rapsextraktionsschrot sowie Milchleistungsfutter, vereinzelt
Vollraps, Rapsexpeller und Maiskleber. Harnstoff (10-150! g/Tier und
Tag) - als reiner Stickstofflieferant - kam in 5 Betrieben, hauptsächlich
bei maisbetonten Futterrationen, zum Einsatz. Zuckerrübenschnitzel,
Melasse oder Zitrustrester hatten bei der Rationsgestaltung nur eine
untergeordnete, Biertreber keine Bedeutung.
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