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Ein gewisses "kriminalistisches
Gespür" ist erforderlich, wenn es um Art und Eintrag möglicher
Kontaminanten in das Futter geht. Die auf dem einzelnen Betrieb vorliegenden
spezifischen Bedingungen müssen evtl. sehr aufwendig und hartnäckig
vor Ort überprüft werden, wenn es um die ätiologische
Klärung geht (z.B. Reste von gebeiztem Saatgut als Bestandteil
des betriebseigenen Mischfutters; WENDT et al. 2000). Bei diesen eher
ungewöhnlichen, seltenen Fällen sollten "alltägliche
Probleme" wie ein massiver Besatz mit Vorratsschädlingen des
Futters (und der Lager- bzw. der Futtertransporteinrichtungen) nicht
vergessen werden. In jedem Sommer kommt es auf nicht wenigen Betrieben
diesbezüglich zu erheblichen Problemen, die so weit gehen können,
dass die Futtermilben nicht nur im Futter, sondern auch auf Stalleinrichtungen
nachweisbar sind bzw. ganze Förderanlagen aufgrund einer extremen
Gespinstbildung (Mottenbesatz) in den Rohrleitungen bzw. Förderstrecken
(s. KAMPHUES u. REICHMUTH 2000) für das trockene Mischfutter zum
Stillstand kommen.
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