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Im Rahmen der Dienstleistungen (für Tierärzte wie für Tierbesitzer) ist das Institut für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule seit vielen Jahren mit der Klärung möglicherweise fütterungsbedingter Probleme bei verschiedenen Spezies befasst. Will man sich einen Überblick zur Vielfalt der ursächlich interessanten Mängel an Futter und Fütterung verschaffen, so kann man hierzu die Anlässe zusammenstellen, die zur Einsendung von Futter (und anderen Substraten wie Blut, Kot, Organe etc.) führen (Übersicht 1). Hierbei ist eine deutliche Differenzierung zu erwarten und zu erkennen, d.h. bei Sauen, Absetzferkeln und Mastschweinen gibt es sehr unterschiedliche Indikationen und Beobachtungen (von Seiten des Tierhalters oder des Tierarztes), die zu einer Einsendung von Untersuchungsmaterialien Anlass geben. Übersicht 1: Anlässe (rangiert nach der Frequenz) für die Einsendung von Proben (Futter etc.) aus Schweinebeständen an das Institut für Tierernährung
Anlass für die Einsendung von Futterproben aus der Sauenhaltung geben primär Fruchtbarkeitsstörungen, bei der Ferkelaufzucht sind es die Oedemkrankheit, Verluste und Durchfall in der Absetzphase und in der Schweinemast Störungen in der Futteraufnahme bzw. am Verdauungstrakt, die hier im Vordergrund stehen. Bei der in Übersicht 1 aufgeführten Zusammenstellung von Anlässen für die Einsendung von Futterproben ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich das Institut seiner Aufgabenstellung entsprechend schwerpunktmäßig mit nutritiv bedingten Problemen befasst und eben nicht mit Routineuntersuchungen (z.B. zum Energie- und Eiweißgehalt in Futtermitteln), wie sie schon vor der Verwendung als Mischfutterbestandteil vorgenommen werden bzw. mit Analysen, die primär der Kontrolle der deklarierten Nährstoffgehalte im fertigen Mischfutter dienen.
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