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Damit stellt sich die Frage nach den Informationsquellen, die dem Tierarzt
zur Verfügung stehen, um diese Frage eingrenzen und näher
beantworten zu können (Übersicht 9).
Übersicht 9:
Dem Tierarzt verfügbare Informationsquellen zur Beurteilung eines
möglicherweise fütterungsbedingten Problems im Schweinebestand
(nach KAMPHUES 1996a)
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Informationen
vorberichtlicher
Art
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Informationen
aus tierärztlicher Befundung
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Informationen
aus veranlassten Untersuchungen
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- Gesundheits-/
Leistungsbezogene Daten
- Daten
zu Futteraufnahme, -verbrauch
- Rezepturen
betriebseigener Futtermischungen
- Deklarationen
von Zukaufsfuttermitteln
- Reaktionen
von Tieren (z.B. auf Futterwechsel)
- vorgenommene
Veränderungen in der Futter-/Wasserversorgung
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- Sinnenprüfung
(Futter, Wasser)
(Aussehen, Geruch, Griff, Geschmack)
- Messen/Wiegen
(z.B. Futtermengen, Flussraten an Tränken)
- Einfache
Tests
(z.B. CaCO3 im Futter, Gasbildung im Flüssigfutter)
- Kalkulationen
der betriebseigenen Rezeptur
(Basis: tatsächlich erhobene Werte)
- Klinische
Beobachtungen
(z.B. Kotqualität, Harngrieß, Brunstsymptome)
- Befunde
an Schlachttieren
(z.B. Magengeschwüre, Eierstocksbefunde)
- Probenentnahme
(für weitergehende Untersuchungen)
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- Futter
- Nähr-/Zusatzstoffgehalt
- botanische Zusammensetzung
- hygienische Qualität
- "
betroffene Tiere
- Serumanalysen
- path.-anatomische Befunde
- Wasser/Einstreu
- hygienische Qualität
- Mineraliengehalte
- Technik
- Kontrolle
- z.B. Dosierung
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Die Befundung vor
Ort darf sich eben nicht in einer Sinnenprüfung des aktuell im
Einsatz befindlichen Mischfutters (so wichtig diese Maßnahme allein
auch schon ist) erschöpfen, sondern sie sollte auch die fütterungsassoziierte
Technik und die Wasserversorgung mit einschließen. Einige wesentliche
Aspekte dieser Maßnahme sind in der Übersicht 10 zusammengetragen,
wenngleich im konkreten Fall nicht alle Faktoren eine Bedeutung haben
müssen (und deshalb auch nicht alle in gleicher Intensität
und Akribie überprüft zu werden brauchen). Sie stellen aber
ein Grundgerüst von Fragen und Objekten dar, die es eventuell zu
berücksichtigen gilt.
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