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Übersicht 8: Erkennen fütterungsbedingter Schadensfälle
- nicht nur an die Untersuchung des Futters sondern auch an andere Analysen
und Befunde denken!
Häufige
Voraussetzung: Gemeinsame, zusammenfassende Beurteilung von Befunden
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aus
der nutritiven Anamnese und
Prüfung des Futters vor Ort
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Futteraufnahmerückgang,
Kümmern |
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aus
der Klinik (mit labor-diagnostischen Parametern) |
Ca-Gehalte
im Plasma, Nierenstörung mit Urämie |
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aus
post mortem-Untersuchungen (Sektionen!!) |
ausgedehnte
Kalzifizierungen verschiedener Organe (Herz, Aorta, Niere, Lunge) |
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aus
veranlasster/gezielter Futter-untersuchung auf bestimmte Parameter |
Vitamin
D-Bestimmungen:
Fall 1/2: 265.000 bzw. 453.000 IE
Vit. D3/kg Alleinfutter |
Wer hätte
ohne Kenntnis der Blutwerte und des Sektionsbildes das Futter überhaupt
auf Vitamin D3 untersuchen lassen?
Schwierige Fälle
erfordern also für eine ätiologische Klärung eben weit
mehr als nur Erfahrung auf dem Sektor der Futtermittelkunde und der
speziellen Tierernährung, sie setzen ein umfassendes pathophysiologisches
Verständnis voraus. Routineuntersuchungen auf den Energie- und
Nährstoffgehalt bringen häufig eben nicht "des Rätsels
Lösung". Die besondere hier erforderliche Leistung liegt in
einem solchen Fall in der Beantwortung der Frage, worauf denn das Futter
überhaupt sinnvollerweise untersucht werden sollte.
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