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einzuholen. Der Workshop wurde von der FAL am 25. und 26. September 2000 in Braunschweig veranstaltet. Experten aus Nordamerika, Südamerika, Australien, Japan und Europa trafen zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse und Experteneinschätzungen zur künftigen Standortorientierung der Tierproduktion auszutauschen und weiterzuentwickeln (Beiträge in: ISERMEYER und HINRICHS, 2001). Die Veranstaltung war ein Glied in einer Reihe von internationalen Konferenzen, die das Konsortium "Nachhaltige Tierproduktion" aus Anlass der EXPO ausrichtete. Mitglieder des Konsortiums sind Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der FAL Braunschweig, des ISPA Vechta und der Universität Göttingen. Die Ergebnisse der Workshops werden zur Zeit redaktionell aufbereitet und als Sonderhefte der Landbauforschung Völkenrode (FAL Agricultural Research) herausgegeben. 3.2 Die Bedeutung von Standortfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Tierproduktion Manche Standortfaktoren lassen sich durch Politik und Wirtschaft gar nicht verändern (z. B. natürliche Standortbedingungen), andere hingegen recht gut (z. B. politische Rahmenbedingungen). Wollen Politik und Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit ihres Standortes verbessern, so besteht ihre Herausforderung darin, die Wirkung der nicht veränderbaren Standortfaktoren (als Rahmenbedingungen) bestmöglich einzuschätzen und darauf aufbauend Maßnahmen zur optimalen Beeinflussung der veränderbaren Standortfaktoren zu ergreifen. Im folgenden werden einige Einschätzungen über die Bedeutung von Standortfaktoren für die Tierproduktion zusammengefasst. Zu berücksichtigen ist dabei, dass für die Wettbewerbsfähigkeit der Tierproduktion nicht ein einzelner Standortfaktor dominierend oder gar ausschlaggebend ist, sondern in der Regel ein Bündel von sehr unterschiedlichen Standortfaktoren.
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