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Der Wettbewerb mit Drittländern wurde in der Vergangenheit ebenfalls intensiviert. In der Zukunft wird dieser Wettbewerb für die deutsche Agrarwirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Der Vollzug der Agenda 2000, der verbesserte Marktzugang für zahlreiche Entwicklungsländer, die Folgen der bevorstehenden Osterweiterung der EU, die Ergebnisse der kommenden WTO-Runde und das zu erwartende Freihandelsabkommen mit Südamerika werfen ihre Schatten voraus. Der zunehmende internationale Wettbewerb betrifft vor allem die Tierhalter, da insbesondere die sogenannte bodenunabhängige Tierhaltung mittel- und langfristig sehr mobil ist. Vor
diesem Hintergrund ist es das Ziel dieses Beitrages, die internationale
Wettbewerbsfähigkeit der Tierproduktion in einem weltweiten Maßstab
zu beleuchten. Zu diesem Zweck werden zunächst einige quantitative Analysen
zur vergangenen und künftigen Entwicklung von Nachfrage und Angebot
in den wichtigsten Regionen der Welt vorgestellt. Anschließend wird
näher auf die Frage eingegangen, welche Standortfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit
der Tierhaltung ausschlaggebend sind und wie diese Standortfaktoren
an den wichtigsten Produktionsstandorten der Welt beschaffen sind. Nach
diesen eher qualitativen Aussagen, die im wesentlichen auf Experteneinschätzungen
beruhen, wird ein Ansatz zur quantitativen Analyse und Prognose der
Produktionskosten sowie ihrer Bestimmungsgründe im internationalen Vergleich
vorgestellt. Der Beitrag endet mit einigen Schlussfolgerungen für die
Agrarpolitik in Deutschland und der EU.
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