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Bei der Dribbelfütterung
werden die Sauen durch ein langsam ausdosiertes ("herausdribbelndes")
Futter biologisch am Fressplatz fixiert, durch Fressplatzteiler
voneinander getrennt (Feller 2000). Die Möglichkeiten der
Dribbelfütterung sind durch die nachstehenden Gegebenheiten
zu charakterisieren:
+ Sauen sind
zu keinem Zeitpunkt fixiert
+ synchrones Fressen ist möglich, typische Aktivitätsphasen
sind vorhanden
+ gute Tierbeobachtung, tierärztliche Behandlungen und Trächtigkeitsuntersuchung
+ während der Fütterung können vorgenommen werden
+ Rangordnung ist nach zwei Tagen stabil, Anlernen ist nicht erforderlich
+ gruppenweises Umstallen möglich
+ relativ einfache Installation.
Die Grenzen des Fütterungssystems sind wie folgt zu definieren:
- ranghohe
Sauen können u.U. zwei nebeneinander liegende Fressplätze
belegen, Verdrängungen sind möglich
- in kleinen Gruppen treten vermehrt Rangkämpfe auf
- keine individuelle Fütterung
- für kranke oder verletzte Tiere sind Einzelplätze
erforderlich
- vergleichsweise teures Verfahren hinsichtlich Investitionskosten.
Die Quertrogfütterung
als Verfahren der Flüssigfütterung hat bislang keine
nennenswerte Verbreitung gefunden. Eine neue Entwicklung stellen
die Rohr(brei )automaten mit Einzelfressplätzen dar (s.u.).
Ebenso sind die Variomix-Fütterungsautomaten in Deutschland
kaum im Einsatz. Man braucht homogene Gruppen für dieses
System - vorzugsweise kleine Gruppen.
Computergesteuerte
Verfahren (Abruffütterung, Breinuckel, Flüssigfütterung
- im Test) bieten die Möglichkeit, Sauen individuell nach
Futterkurve und Kondition zu füttern, stellen aber ebenfalls
vergleichsweise teure Verfahren mit Investitionskosten für
den Fressplatz pro Sau von ca. 300 bis 400 DM dar.
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