Themen zur Tierernährung
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Selbstfangfressstände sind eine Modifikation herkömmlicher Kastenstände. Eine von den Sauen betätigte selbstwirkende Mechanik der rückwärtigen Verschlusstür gewährleistet jederzeit freien Ausgang aus dem Kastenstand, verriegelt diese jedoch gegen ein beabsichtigtes Öffnen durch Gruppenpartnerinnen, die sich im Freilauf befinden (Lorenz 2000).

Die Vorteile der Selbstfang-Kastenstände liegen in folgenden Punkten:

+ guter Schutz für die Sauen, Aggressionen werden vermieden
+ Arbeitsaufwand ist durch die schnelle Fixation der Sauen gering
+ leichte Selektion einzelner Sauen
+ gute Bestandesübersicht und einfacher Zugang zu den Tieren.

Dem stehen folgende Nachteile gegenüber:

- Auslauf wird nur von ca. 30 % der Sauen genutzt
- frei wählbare soziale Kontakte sind seltener als bei anderen Verfahren
- keine individuelle Fütterung
- hoher Flächenbedarf (2,5 bis 2,8 m2 je Sau)
- teuerstes Verfahren, viel "Metall im Stall".

Tabelle 4: Haltungs- und Fütterungsverfahren für tragende Sauen

• Einzelhaltung • Gruppenhaltung

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Anbindehaltung (Brustgurt) -
für Stallneubau verboten, für bestehende Ställe bis 31.12.2005 erlaubt
Kastenstandhaltung -
Einzelhaltung mit Bewegung
=> Zwillingsbucht
=> Einzelstände mit Einzeltierauslass
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mit rationierter Fütterung
=> Selbstfangfressstände
=> Dribbel-Fütterung
=> Quertrogfütterung
=> Rohr(brei)automat mit Einzelfressplätzen
=> Variomix
mit computergesteuerter tierindividueller Fütterung
=> Abruffütterung
=> Brei-Nuckel
=> Flüssigfütterung (in Erprobung)
mit ad libitum-Fütterung
=> Breiautomat
=> Rohr(brei)automat
=> Trockenautomat

 


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