Themen zur Tierernährung
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Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, dass auf das Wurfergebnis viele Faktoren, nicht zuletzt das Besamungsmanagement, wirken. Strohmehl kam nur in einem sauenhaltenden Betrieb zum Einsatz (= 0,6 %). Ein weiterer Betrieb setzte Grünmehl als Rohfaserträger ein. 39 Betriebsleiter (entspricht 22 Prozent der Betriebe) gaben an, ihren Sauen Heu zu füttern. Die Leistungen dieser Betriebe hinsichtlich der geborenen und aufgezogenen Ferkel je Sau und Jahr (21,12 bzw. 17,93) lagen deutlich niedriger als in den Betrieben ohne Heuzufütterung (21,85 bzw. 18,52 geborene resp. aufgezogene Ferkel je Sau und Jahr). Die Wurffolge betrug in den Betrieben mit Heueinsatz 2,05 Würfe je Sau und Jahr gegenüber 2,11 Würfen in den Ferkelerzeugerbetrieben ohne Heugaben.

Tabelle 5: Einsatz von Rohfaserkomponenten in 177 Ferkelerzeugerbetrieben (Hoy und Kurth 2001)

Rohfaserkomponente
Anzahl
Betriebe
Sauen pro
Würfe pro
geb. Ferkel pro
abs.
rel.
Betrieb
Sau + Jahr
Sau + Jahr
Grün- ja
1
0,56
148
2,40
24,12
- - mehl nein
176
99,44
67
2,09
21,72
Zucker- ja
12
6,78
79
2,15
22,64
- - rüben- nein
164
92,66
66
2,09
21,69
- - schnitzel gemischt
1
0,56
82
2,06
21,25
Stroh- ja
1
0,56
90
1,96
19,10
- - mehl nein
176
99,44
67
2,10
21,79
Stroh ja
69
38,98
49
2,08
21,26
- - (Ein- nein
106
59,89
80
2,11
21,94
- - streu) gemischt
2
1,13
33
2,18
24,58
Heu ja
39
22,03
44
2,05
21,12
nein
136
76,84
74
2,11
21,85
gemischt
2
1,13
41
1,09
24,64
Gesamt/Mittelwert
177
100
67
2,10
21,77

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