Themen zur Tierernährung
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Die bisherigen Untersuchungsergebnisse an 1009 Sauen bzw. Würfen zeigten, dass kaum Unterschiede in der Fruchtbarkeitsleistung zwischen Sauen mit durchgängiger Haltung während der Trächtigkeit im Abferkelstall (n = 666; Wurfgröße: 11,29 lebend geborene Ferkel) und Vergleichstieren mit Aufstallung in 12er Gruppen zwischen dem 35. und 108. Trächtigkeitstag (nach Kondition zu Leistungsgruppen zusammengestellt) und Fütterung an Rohrautomaten mit Einzelfressplätzen (n = 343; Wurfgröße: 11,20 lebend geborene Ferkel) bestanden. Hinsichtlich der Häufigkeit von Puerperalerkrankungen trat ein hochsignifikanter Vorteil der Tiere aus der Gruppenhaltung (16,9 % erkrankte Tiere) gegenüber den einzeln gehaltenen Sauen (24,0 % Tiere mit Puerperalstörungen) zutage (Hoy und Räthel 2002).

Dem müssen folgende Nachteile gegenübergestellt werden:

- keine individuelle Fütterung möglich
- für "gruppenuntaugliche" (kranke, verletzte, unverträgliche) Sauen sind Einzelstände bzw. buchten vorzusehen
- für kleine und große Sauengruppen nutzbar
- in größeren Gruppen sind mehrere Automaten zu verwenden mit Auswirkungen auf die Raumstruktur, die Bewegungsflächen für die Sauen und die Buchtenflächeninanspruchnahme.

Vor dem Hintergrund der Forderung in der EU-Richtlinie, Futter mit hohen Rohfaseranteilen zu verabreichen, wurde in 177 Ferkelerzeugerbetrieben analysiert, wie der diesbezügliche Status quo ist und welche biologischen Leistungen in Betrieben mit unterschiedlichem Rohfasereinsatz erzielt wurden.

In lediglich 12 von 177 Betrieben (= 6,8 %) wurden Zuckerrübenschnitzel in der Fütterung tragender Sauen verwendet. Diese Betriebe zeichneten sich durch höhere Wurfleistungen (22,64 geborene Ferkel bei 2,15 Würfen pro Sau und Jahr) als die anderen Ferkelerzeugerbetriebe aus. Die 164 Vergleichsbetriebe erzielten in 2,09 Würfen pro Sau und anno 21,69 geborene Ferkel (Tab. 5).


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