Themen zur Tierernährung
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Der Breinuckel ist aber auch durch die folgenden Nachteile zu charakterisieren:

- kein synchrones Fressen möglich, Verdrängungen fressender Tiere können auftreten
- Betreuungsaufwand ist erhöht, keine Selektionsbucht vorhanden
- nicht für kleine Tiergruppen geeignet (Rangordnungskämpfe, Kosten)
- vergleichsweise teures Verfahren
- Austragegeschwindigkeit der Dosierung muss an Verzehrsgeschwindigkeit der Sauen(gruppe) angepasst werden, Kontrollaufwand erhöht.

Neu ist ein Flüssigfuttersystem mit Einzeltiererkennung und individueller Futtervorlage in Dosiermengen von 300 bis 500 cm3 ("BELADOS") an einer offenen Futterstation. Werden Sauen vom Trog verdrängt, schließt sich die Trogklappe, so dass die verdrängende Sau keinen unmittelbaren Zugang zum Futtertrog erhält. Allerdings kann das verbleibende Restfutter nach einer Verdrängung durch die nächste Sau mit Futterguthaben zusätzlich gefressen werden.

Dieses Fütterungssystem weist folgende positive Merkmale auf:

+ geringer Buchtenflächenbedarf (< 2 m2 je Sau)
+ computergestützte individuelle Futterversorgung (unter der Voraussetzung, dass keine + Restfuttermengen durch nachfolgende Sauen gefressen werden können)
+ flexible Einordnung in bestehende Gebäude.

Als nachteilig müssen die nachstehenden Gegebenheiten charakterisiert werden:

- kein synchrones Fressen möglich
- Rangkämpfe und Verdrängungen am offenen Trog wahrscheinlich
- Blockade des Troges durch ranghohe Sauen denkbar
- Fressen einer zusätzlichen Futterportion nach Verdrängung von Sauen möglich
- wechselnde Gruppenzusammensetzung
- Einsatz von zwei Stationen synchron erfordert sehr große Gruppen
- teures Verfahren (hohe Investitionskosten).


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