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Mastschweine können auch sehr gut mit Flüssigfutter versorgt werden. Bisher wurde dieses üblicherweise in rationierter Form angeboten, wobei jedem Tier am langen Trog ein Fressplatz zur Verfügung stand. Seit es bei den meisten heutigen Mastrassen offensichtlich sinnvoller ist, nahe an der ad libitum Grenze zu füttern, ist eine fresszeitgesteuerte Fütterung mittels Sensor (HÜGLE, 1989) empfehlenswert. Dieser Sensor (oder besser zwei je Trog) fühlen den Flüssigkeitsstand im Trog. Wird das eingestellte Maß unterschritten, wird der Trog solange wieder aufgefüllt bis die vorgegebene Tagesration aufgefressen ist. Auf Ausstellungen zu sehen war auch schon eine vom Brei-Automaten (z.B. Fa. Verbakel oder Fa. Tewe) abgewandelte Futterstelle. Grundsätzlich sind
alle genannten Fütterungstechniken für kleinere und größere Gruppen
geeignet. Jedoch sind je nach technischer Ausführung einige Besonderheiten
zu beachten. Bei den Brei- bzw. Rohr-Brei-Automaten ist die mögliche
Tierzahl insbesondere von der Zahl der Tränken abhängig. Üblicherweise
sollte für jeweils 12 Tiere eine Tränke vorhanden sein (wie es auch
die Schweinehaltungsverordnung vorschreibt). Ein Brei-Automat kann daher
für bis zu 12 Tiere genutzt werden (Anonymus, 1994). Eine Erhöhung der
Tierzahl ist dann möglich, wenn eine zusätzliche Tränke in der Bucht
installiert wird. Rohr-Brei-Automaten sollten besser durch eine größere
Tierzahl genutzt werden. Empfohlen werden höchstens 40 Tiere je Automat
(HOY, 1998). Dies läßt sich z.B. durch zwei Buchten mit je 20 Tieren
und der Montage in der Buchtentrennwand erreichen. Wird ein Automat
in jede Trennwand oder in der Bucht montiert, können insbesondere rangniedere
Tiere besser Futter aufnehmen, was nicht nur im Sinne der Tiergerechtheit
besser ist, sondern auch höhere Lebendmassezunahmen ermöglicht.
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