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Ferkelführende Sauen wollen relativ hohe Futtermengen aufnehmen. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass dies mittels über dem Trog angeordneter Vorratsbehälter sehr gut zu realisieren ist. Eine neue Entwicklung auf diesem Gebiet ist der soge-nannte "RaFü 2", wie er im rechten Bild der Abbildung 4 zu sehen ist. Der Vorratsbehälter ist hier mit Motoren zur Ausdosierung des Futters ausgestattet. Wenn die Sauen Hunger haben, können sie einen Hebel bewegen und so den Motor anschalten, welcher dann entsprechende Futtermengen in den Trog ausdosiert. Dies ermöglicht es den Sauen ihr Futter nach eigenem Belieben über den Tag verteilt aufzunehmen. Es lassen sich sogenannte
Trocken- und Flüssigfütterungstechniken unterscheiden. Die Techniken
zur Verfütterung von Trockenfutter (zumeist Mehl oder Pellets) lassen
sich aus Sicht des Tieres und der Technik noch weiter untergliedern.
Zum einen in solche, bei denen sie das Futter trocken fressen müssen,
wie den Trog bzw. den Trockenautomat. Zum anderen in Techniken, bei
denen sie sich - je nach Belieben - entsprechende Wassermengen dazu
dosieren können, um sich so selbst ein Brei- oder Flüssigfutter zu bereiten.
Hier sind die Brei- bzw. Rohr-Brei-Automaten zu nennen. Nur wenige Automaten
sind zur Beimischung von CCM geeignet. Zur reinen Flüssigfütterung sind
der normale lange Trog oder der kurze Trog mit Sensoren geeignet. Flüssigfutterautomaten,
ähnlich einem Brei-Automaten, sind mittlerweile ebenfalls auf dem Markt
erhältlich.
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