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3.2.5.1 Abruffütterung
Beim Einbau einer solchen Anlage sind folgende Punkte zu beachten. Ein- und Ausgang sollten möglichst weit von einander entfernt liegen. Möglichst alle im Liegebereich befindlichen Sauen sollen den Eingangsbereich sehen können. Die Abrufstation wird aus arbeitswirtschaftlichen Gründen am besten im Spaltenbodenbereich aufgebaut. Vorzüglich sind konstante Gruppen, da hier weniger Rangkämpfe entstehen und das Arbeitsmanagement einfacher ist. Im Lauf- und Mistbereich wird im Regelfall ebenfalls Spaltenboden eingesetzt, Kombinationen mit Tiefstreu im Liegebereich sind sehr gut möglich. Für einen Sauenplatz werden bei einer Herdengröße von 250 Tieren ca. 4.000 DM benötigt (GARTUNG et al; 1999). 3.2.5.2 Brei-Nuckel
Bei dem Brei-Nuckel
gelangt das Futter von einem Vorratsbehälter über eine trichterförmige
Mündung in ein darunter sitzendes Förderrohr. Dieser "Nuckel" ragt,
ähnlich wie ein Tränkenippel, leicht nach unten geneigt in die Bucht
herein. Eine im Nuckel befindliche Schnecke transportiert das Futter
zur Nuckelöffnung, wo es vom Schwein aufgenommen wird. Bevor das Trockenfutter
die Nuckelöffnung erreicht hat, wird eine durch den Tierhalter regulierbare
Wassermenge in das Futter eingespritzt und vermischt, dadurch ist die
Konsistenz des Futters stufenlos von fließfähig bis pastös einstellbar.
Vorzugsweise wird Schrot oder Granulat verwendet, es läßt sich aber
auch pelletiertes Futter verabreichen.
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