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Die Fütterung erfolgt ein- bis zweimal am Tag. Auch hier kann nur gruppenweise gefüttert werden. Bei der Zusammenstellung der Gruppen ist besonders auf eine einheitliche Zuchtkondition zu achten. Als Fläche werden weniger als zwei Quadratmeter pro Sau benötigt. Die geschlossene Fläche kann sowohl im Fressbereich, als auch auf der gegenüberliegenden Seite oder in der Mitte angeordnet sein. Aufgrund der insgesamt kleinen Bucht wird diese Fläche jedoch nur selten ausreichend sauber gehalten. Im Lauf- und Mistbereich wird im Regelfall Spaltenboden eingesetzt. 3.2.4 Ad libitum
Besonders wichtig
bei diesem Verfahren ist die Quellfähigkeit des Futters, denn hierdurch
soll den Sauen im Magen ein besseres Sättigungsgefühl vermittelt werden
(HOFMEIER, 1998). Dazu wird das Futter in der Regel trocken ausdosiert.
Für eine solche Fütterung ist in Deutschland ein Tier-Fressplatzverhältnis
von vier zu eins vorgeschrieben, damit die Tiere tagsüber fressen und
nachts ruhen können. Einen Brei-Automaten gibt es nur von der Firma
Verbakel. Hier können Pausen zwischen zwei Ausdosierungen eingestellt
werden. Verbakel empfiehlt ein Tier-Fressplatzverhältnis von sieben
zu eins. Dies reduziert zwar die Investitionskosten, ist aber aus Sicht
des Tieres abzulehnen. Als Fläche sind etwa zwei Quadratmeter pro Sau
ausreichend. Zur weiteren Investitionseinsparung werden solche Systeme
zumeist mit einer Tiefstreu kombiniert.
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