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Je Tier wurden im Mittel der fünf Mastperioden 2,64 kg Futter je Tier
und Tag aufgenommen. Davon nahmen die Tiere 1,58 kg durch den Brei-Nuckel
und 1,06 kg durch den Brei-Automaten auf. D. h. für etwa 60% der Gesamtfuttermenge
(Abbil-dung 1) wurde von den Tieren freiwillig der Brei-Nuckel zur Futteraufnahme
genutzt und somit eindeutig bevorzugt.
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| Abb.
1: Prozentualer Anteil an der Ge-samtfuttermenge |
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Abb.
2: Prozentualer Anteil der Tiere je |
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aufgenommener
Futtermenge |
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Die am Brei-Nuckel
aufgenommenen Futtermengen lassen sich durch die Einzeltiererkennung
weiter analysieren. Etwa 33% der Tiere (Abbildung 2) nehmen über 2 kg
Futter, und damit ihren ganzen bzw. überwiegenden Tagesbedarf, mittels
des Brei-Nuckels auf. Weitere 42% nehmen ein bis zwei Kilogramm Futter
je Tag über den Brei-Nuckel auf. Lediglich 25 % der Tiere nimmt ein
Kilogramm und weniger Futter mittels dieser Technik auf. Nur 4 % dieser
Tiere nahm kein Futter mittels des Brei-Nuckels auf. Offensichtlich
wird der Brei-Nuckel also von den Tieren bevorzugt. Somit kann von einer
relativ tiergerechten Fütterungstechnik gesprochen werden.
3.0 Welche Fütterungstechniken
gibt es ?
3.1
Futtertransport und -ausdosierung für Sauen, Ferkel und Mastschweine
In einem neu entwickelten Fütterungssystem sollten die Vorteile der
Flüssig- und Trockenfütterung miteinander kombiniert werden. Die Futterportionen
werden wie bei der Trockenfütterung einzeln angemischt und trocken pneumatisch
zu den Trögen transportiert. Kurz vor dem Futtertrog wird Wasser zudosiert,
so dass die Portionen als Breifutter vorgelegt werden. Die Spotmix-Fütterung
ist technisch ausgereift. Die Dosiergenauigkeit ist bei Portionsgrößen
oberhalb von 10 kg als sehr gut zu bezeichnen, kleinere Portionen werden
gut bis befriedigend ausdosiert (AMON et al, 1999).
3.2
Futterausdosierung für Sauen
Zur Gruppenhaltung von Sauen sind unterschiedliche Futtervorlagetechniken
bekannt, welche zumeist mit bestimmten Funktionsmaßen verbunden sind
und im Folgenden vorgestellt werden sollen.
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