|
Üblicherweise wird Flüssigfutter zu mehreren Zeitpunkten pro Tag in den langen Trog ausdosiert. Hier ist viel Erfahrung nötig, um den Tieren die gewünschte, möglichst hohe Futteraufnahme, ohne hygienische Probleme zu ermöglichen. Bei der Sensorfütterung am Kurztrog steuern die Tiere die Futteraufnahme weitgehend selbst. Die Kontrollzeit des Sensors (z.B. alle 30 Minuten) kann frei gewählt werden. Eine dem natürlichen Aktivitätsrhythmus der Schweine angepasste Blockfütterung hat sich bewährt. Die Tierkontrolle ist allerdings nicht so optimal wie am langen Trog. 5.0 Wo soll die
Technik angeordnet werden ? Rohr-Brei-Automaten werden üblicherweise in die Buchtenwand integriert. Die Montage in der Bucht ist jedoch auch sehr gut möglich. Untersuchungen zeigen, dass die Montage innerhalb einer Bucht Vorteile im Hinblick auf die Leistung bzw. die Einheitlichkeit der Schlachtgewichte bringen kann, da diese Aufstellung rangniederen Tieren das gleichzeitige Fressen mit ranghöheren Tieren ermöglicht. Der lange Trog zur Flüssigfütterung befindet sich üblicherweise an der Buchtenwand bzw. ist für benachbarte Gruppen in der Buchtenwand integriert. Kurze Tröge mit Sensorsteuerung können auch in der Bucht stehen und so eine beidseitige Benutzung ermöglichen. Auch hier dürfte eine Anordnung innerhalb einer Bucht leistungsmäßig Vorteile bringen. Vereinzelt werden auch Rundtröge angeboten, welche in die Bucht gestellt werden. Bei Techniken zur
rationierten Fütterung, wie z. B. bei der Gruppenhaltung von Sauen,
ist es ganz wichtig, dass sich der Eingangsbereich der Fütterungsanlage
im Sichtbereich der liegenden Sauen befindet. Auf diese Weise kann eine
liegende Sau erkennen, ob sie, entsprechend ihrem Platz in der sich
natürlicherweise bildenden Rangfolge, nun mit der Futteraufnahme beginnen
kann. So wird es den Sauen "erspart" sich wartend im Eingangsbereich
der Fütterungstechnik aufzuhalten. Gleichzeitig ergibt sich auch ein
wesentlich geringeres Stressrisiko für die Sauen.
|