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1.0 Einleitung 2.0 Was ist
aus Sicht des Tieres zu beachten ? Bei der Motivationsanalyse wird dem Tier z. B. beigebracht, einen Knopf zu betätigen, wenn es ein bestimmtes Ziel erreichen will. Auf diese Art zeigen uns die Schweine z. B., dass Futter absolut wichtig ist. Aus Sicht des Tieres dürfte somit die Art der Fütterung einen großen Einfluss auf die Tiergerechtheit der Schweinehaltung überhaupt haben. Die Bewegung hingegen wird offensichtlich als relativ unwichtig angesehen, solange sich Futter und Wasser in unmittelbarer Nähe zum Liegebereich befinden. Stroh am Boden -und zwar zum Wühlen- ist offensichtlich weitaus attraktiver als Stroh in einer Raufe. Stroh zur Beschäftigung ist auch wichtiger als der Kontakt zum Sozialpartner (BOLLMANN, 1991). Doch
wie sollte nun eine möglichst tiergerechte Fütterung gestaltet werden?
Bleibt den Schweinen die Wahl der Fresszeiten selbst überlassen, so
findet die Futteraufnahme hauptsächlich zwischen 6:00-9:00 Uhr und 15:00
bis 18:00 Uhr statt. Wachsende Schweine legen gern nachts ein bis zwei
kürzere Fresszeiten ein (VON ZERBONI und GRAUVOGL, 1984). Bei heißem
Wetter fressen Schweine lieber an kühleren Tagesstunden, wie z. B. am
Abend oder frühen Morgen (STUHEC, 1984). Die Menge des aufgenommenen
Futters ist von der Konsistenz des Futters, dem Alter der Tiere, der
Gruppengröße und der Stalltemperatur abhängig (SCHEIBE, 1987). Nassfutter
wird von Mastschweinen im Vergleich zu Trockenfutter bevorzugt aufgenommen
(PERCHERT, 1970).
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