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Die Umstellung des
Metabolismus auf Ferkelfutter stellt hohe Anforderungen an die Futterzusammensetzung.
Nur über ein optimales Darmfloramanagement sind hohe Leistungen,
d.h. Tageszunahmen und Fleischansatz, zu erreichen. Grundvoraussetzung
hierfür ist allerdings, dass frühzeitig Futter aufgenommen
wird. Nach Bruininx et al. (2001) nehmen aber erst nach ca. 70 Stunden
nach dem Absetzen alle Ferkel Futter auf. Das bedeutet, dass bei ca.
einem Drittel der Tiere, die ab 20 Stunden nach dem Absetzen zum ersten
Mal Futter aufnehmen, das Verdauungssystem mit deutlich zeitlicher Verzögerung
mit dem Anpassungsprozess an feste Nahrung beginnen kann (Abb. 2). Diese
Tiere haben sicherlich den ungünstigsten Ausgangspunkt für
eine optimale Entwicklung. Ferner ändert sich die Zusammensetzung und reduziert sich die Menge an Säuren im Magen der Tiere (Abb 3). Erst ca. 4 Wochen nach dem Absetzen stabilisiert sich die Salzsäureproduktion im Magen. Da speziell Pepsin, ein proteinspaltendes Enzym, durch Säuren aktiviert wird, kommt es zu einer unvollständigen Spaltung des Futterproteins und zu einer verminderten Aminosäurenaufnahme im Darmkanal. Daher sollte bei der Konzeption des Absetzfutters das Säurebindungsvermögen berücksichtigt werden.
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