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Weitere Effekte
auf die Nährstoffverdaulichkeit sind durch verschiedenste Zusatzstoffe
zu erzielen. Diese Effekte sind je nach Wirkungsmechanismus des Zusatzstoffs
unterschiedlich ausgeprägt. Neben dem Einsatz von antibiotischen
Leistungsförderern sind es vor allem Säuren, die einen sehr
positiven Einfluss auf die Leistung haben (Abb. 8).
Abb. 8: Wirkungen verschiedener Futterzusatzstoffe im Ferkelaufzuchtfutter

Quelle: Dr. Lindermayer, BLT Grub, Gruber Info 4/2001
Fazit:
Durch das Absetzen und der damit verbundenen Futterumstellung reduziert
sich zunächst die Verdauungs- und Absorptionskapazität des
Ferkels. Um diesem „natürlichen“ Einbruch der Wachstumsintensität
entgegenzuwirken, muss bereits im Abferkelabteil ein Enzymtraining –
Beifütterung – erfolgen. In diesem Zusammenhang sollte, auch
vor dem Hintergrund zunehmender Circovirus-Infektionen, überlegt
werden, ob ein Absetzen mit vier Wochen nicht sinnvoller wäre.
Die Zusammensetzung des Futters sollte auf das begrenzte Verdauungsvermögen
der Ferkel abgestimmt werden, so dass wenig unverdautes Futter in die
hinteren Darmabschnitte gelangt. Vor dem Hintergrund von Erkrankungen,
die das Immunsystem der Tiere angreifen, müssen spezielle Wirk-
und Zusatzstoffe eingesetzt werden, die unterstützend wirken und
den Leberstoffwechsel entlasten.
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