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Themen zur Tierernährung
Fachtagung 2000/2001
Futterzentrale
In einem größeren Schweinemastbetrieb sollte unbedingt eine Futterzentrale
mit eingeplant werden, da die auf dem Acker erzeugten Produkte über
die Schweinemast sehr gut verwertet und verarbeitet werden können. Die
Futterzentrale hat den Vorteil, dass hier sehr preiswert Futtermittel
aufbereitet werden können. Futterzentralen lohnen sich aber nur in größeren
Masteinheiten ab ca. 1000 Mastplätzen, da sonst der Festkostenanteil
den Vorteil der eigenen Futterbereitung überwiegt.
Tab. 3: Kostenbelastung
je Tier - Neuer Außenstandort
| Grundkosten
(DM): |
Bestand
|
|
500
|
1200
|
2000
|
Erschließung;
Futterlager; Futteranlage
130.000 – 12 % |
12,48
|
5,20
|
3,12
|
| Nebenkosten;
Kadaver – Alarm 7.000 |
0,84
|
0,35
|
0,21
|
| Arbeit:
Zufahrt 3 km x 1,2 Tage x 0,5 |
6,21
|
2,59
|
1,55
|
| Stallarbeit: |
1,1
Std.
|
0,8
Std.
|
0,65
Std.
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| Betrieb |
150
|
170
|
200
|
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16,80
|
11,30
|
9,00
|
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36,33
|
19,44
|
13,88
|
Als Beispiel ist
in der folgenden Berechnung (Tabelle 3) der Einfluss der Größe von Ställen
auf die Festkostenbelastung gerechnet worden. An diesen Zahlen ist die
Kostendegression zu erkennen und gleichzeitig wiederum die Grundarbeitsbelastung
für einen neuen Standort. Für kleinere Ställe ist aufgrund der Kosten
eine eigene Futteraufbereitung nicht wirtschaftlich.
Futterzentralen sind so zu planen, dass sie für die Erweiterung der
Anlage ohne zusätzliche Kosten genutzt werden können. Hier hat die Flüssigfütterung
gegenüber der Trokkenfütterung den Vorteil des preiswerteren und flexibleren
Transports. Gleichzeitig können über die Flüssigfütterung wesentlich
mehr Futterstoffe eingesetzt werden, die auch teilweise zur Futterkostensenkung
führen können.
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