Themen zur Tierernährung
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Investitionsmöglichkeiten in der Schweinemast am Produktionsstandort Deutschland – Zukunftsperspektiven

von Hans-Heinrich Ellersiek
- Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe -


Mastschweineproduktion

Die Produktion von Mastschweinen in Deutschland hat nach bisherigen Auswertungen für produktionstechnisch gute Betriebe durchaus Chancen in Zukunft gewinnbringend geführt werden zu können. Entscheidend hierfür ist, dass die Produktionstechnik des Betriebes ausgefeilt ist und man sich hier im oberen Drittel der Auswertungszahlen bewegt. Neben der Produktionstechnik gewinnt aber der Festkostenanteil an den Arbeitskosten in Zukunft an Bedeutung. In früheren Zeiten ist für die Erstellung eines Mastplatzes zuviel Geld ausgegeben worden, so dass über die hohen Festkosten die Gewinnaussichten geschmälert wurden. Nach Marktanalysen sollte man in Zukunft Mastplätze nicht mehr über 700 DM/Mastplatz erstellen.

Tab. 1: Arbeitszeitbedarf

Arbeitszeit
Stunden/Platz
im Ø
Stunden/Platz der
„+ 25 % Betriebe“
Organisation: Einkauf Futtermittel, Einkauf Ferkel, Verkauf Mastschweine, Betriebsmittel, Datenerfassung, Beratung, Fortbildung, Sonstiges
0,11
0,11
Futterbereitung: Futtertransport, Mahlen/Mischen/ Anmischen, Reparatur, Reinigen, Sonstiges
0,28
0,21
Fütterung und Betreuung: Fahrzeit, Füttern/ Kontrolle/ Behandlung/Technik, Einstreuen/Liegeflächenreinigung
0,77
0,50
Aufstallen: Stallvorbereitung, Transport/Einstallen/ Sortieren, Behandlung 1. Tag, 14. Tag
0,07
0,3
Ausstallen: Umstallen während der Mast, Kennzeichnung/ Sortieren/Verladen/Wiegen, Transport/Schlachtkontrolle
0,12
0,07
Reinigung und Reparatur: Einweichen/Reinigen/ Desinfizieren, Reparatur/Sonstiges
0,13
0,09
Güllebehandlung und Ausbringung: Ausmisten, Pumpen/Spülen/Homogenisieren, Transport und Ausbringung
0,13
0,10
Gesamtarbeitszeit/Akh/Platz/Jahr
1,61
1,38
Akh je Mastschwein bei 2,4 Umtrieben
0,67
0,58


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