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hat, ein sehr seltenes Ereignis bleiben wird. Wenn dieser Mechanismus tatsächlich eine Rolle spielt, haben Menschen und Tiere sich damit ständig bei ihrer Evolution auseinandergesetzt. - Eine Folgerung aus den Ergebnissen zum Human Genome Project ist, das der Unterschied zwischen Menschen und verwandten Tieren nur in geringem Maße auf einzelne Gene zurückzuführen ist, die mit diesem Unterschied in direktem Zusammenhang stehen, sondern dass die Unterschiede vielmehr bedingt sind durch das Zusammenspiel von Genen und ihren Expressionsmustern.
Kritik: Es sind unbekannte Effekte von eingeführten gentechnischen Veränderungen zu erwarten, die nicht bekannt sind und deren Risiken deshalb nicht eingeschätzt werden können. Antwort: Es ist richtig, das heute nicht alle möglichen Risiken der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Gentechnik bekannt sind. Das hat die Gentechnik mit anderen sehr weitreichenden Innovationen gemein. Jedoch weisen die gentechnisch veränderten Pflanzen, die heute auf dem Markt sind, nur sehr flache Veränderungen auf und greifen nicht tiefer in den Stoffwechselablauf ein, sie betreffen ein funktionelles Gen und resultieren in ein geändertes Merkmal. Das gilt z.B. für Bt-Pflanzen und auch herbizidtolerante Pflanzen. Es ist daher geradezu angezeigt, mit dem Anbau solcher Pflanzen und den Anbau begleitende Beobachtungsprogramme zu beginnen, um Erfahrungen zu sammeln und Sicherheits-maßnahmen für die Zukunft zu erproben. Bei diesen Pflanzen bedeutet ein gegebenenfalls auftretendes unerwartetes Ereignis nicht per se ein Risiko. Kritik: Einmal in den Verkehr gebrachte gentechnische Veränderungen lassen sich nicht begrenzen und können z.B. durch Pollenübertragung auf verwandte Arten übertragen werden. Antwort: Das ist richtig, und wird deshalb auch bei der Sicherheitsbewertung und der Genehmigungsentscheidung berücksichtigt. Die gentechnische Veränderung wird Teil des Genpool dieser Pflanze und der damit im Austausch stehenden verwandten Arten. Um mögliche Wechselwirkungen zwischen verschiedenen gentechnischen Veränderungen mit berücksichtigen zu können, ist es dem heutigen Wissensstand entsprechend zweckmäßig zu wissen, welche gentechnische Veränderungen bereits in den Verkehr gebracht wurden. Dies wird durch die Regelungen der EU unterstützt, entsprechende Register einzurichten.
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